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Notfall-Training für das Team

Uhr von Svenja Hilger

Abläufe üben

Bei Notfällen geht alles schnell. Gleichzeitig gilt es, Ruhe zu bewahren. Man fühlt den eigenen Puls, atmet einmal tief durch, und darf im Hinblick auf den Patienten doch keine Zeit verlieren. Was ist zu tun, wenn der Patient nicht mehr reagiert? Wer setzt den Notruf ab? Wer beginnt die Reanimation? Wer sorgt für die Ausrüstung?

Das Praxis-Team hat heute ein gemeinsames Notfall-Training absolviert. Um bei Notfällen sicher handeln zu können und routinierte Abläufe zu etablieren, wurden unterschiedliche Szenarien durchgespielt.

Beispielsweise wurden Notfälle mit Kindern simuliert, auch mit Säuglingen. Es können Situationen entstehen, die niemand erleben möchte. Jedoch ist es für diese Fälle in besonderer Weise gut, eine gewisse Sicherheit im Handeln erlangt zu haben.

Maßnahmen zur Wiederbelebung

In unserem Seminar lag der Schwerpunkt auf der Fremdkörperaspiration. Hier stellt sich die Frage: Was muss ich tun, wenn etwas in den sprichwörtlich falschen Hals geraten ist, und dann die Luft wegbleibt? Verschiedene Szenarien wurden geübt und Rettungshandgriffe angewandt. Vertieft wurde die Reanimation mit Sicherung der Atemwege. Dies geschah mittels Larynxtubus an Simulatormodellen von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen.

Regeln richtig anwenden

Bei der Re­ani­ma­tion gilt die Re­gel: Erst 30 x Herz­druck­massage, dann 2 x Atem­spende. Der Brust­korb wird dabei nicht zu tief herunter­gedrückt und anschließend voll­ständig entlastet. Die Herz­druck­massage soll mit einer Frequenz von 100 x pro Minute angewandt werden.

Um in der an­gespannten Situation die rich­ti­ge Geschwin­digkeit zu halten, ist es nützlich, sich einen Song mit der richtigen Anzahl an Schlägen pro Minute vor­zustel­len. Es ent­behrt nicht einer ge­wissen Iro­nie, dass aus­ge­rech­net Atemlos von Helene Fischer und Stayin’ alive von den Bee Gees passen.

Das gesamte Praxis-Team hat das Notfall-Training voller Enthu­sias­mus ab­sol­viert. Um auch in Zu­kunft handlungs­fähig zu bleiben, planen wir, den Workshop im nächsten Jahr zu wiederholen.

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